Lebensmittelunverträglichkeit

Henne oder Ei? Lebensmittelunverträglichkeit oder Darmprobleme? Reizdarmsyndrom?

Henne oder Ei?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Darmprobleme? Was war zuerst da?

Unverträglichkeit | Intoleranz| Fruktose| Fruchtzucker | Fruchtzuckerintoleranz | Laktose | Laktoseintoleranz | Laktoseunverträglichkeit |  Milchzucker | Histamin | Histaminintoleranz | Histaminunverträglichkeit| Gluten | Weizenunverträglichkeit | Milcheiweiss-Unverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Darmprobleme wie Blähungen, Durchfall und Reizdarmsyndrom – ein Zeichen der heutigen Zeit?

Die Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. In den vielen Jahren meiner beruflichen Tätigkeit, kamen viele Menschen zu mir, weil sie wissen wollten, ob die Blähungen, Durchfall oder andere Darmprobleme von Unverträglichkeiten kommen. Viele leiden an dem sogenannten Reizdarmsyndrom. Was unspezifische Darmbeschwerden sind. Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Darmprobleme wie Blähungen oder Reizdarmsyndrom – ein Zeichen der heutigen Zeit?

Oft ergeben Magen-Darm-Spiegelungen kein Ergebnis. Der Patient gilt als “gesund”. Doch die Blähungen und Beschwerden sind da.
Lösen Unverträglichkeiten Symptome aus? Ja, allerdings. Aber auch nicht immer.
Sind Magen- und Darmprobleme, Reizdarmsyndrom Folge von Unverträglichkeiten? Möglich, aber eben auch nicht immer.
Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Denn was war zuerst da?

Das Intoleranzen Beschwerden auslösen ist klar. Werden zum Beispiel Milchzucker oder Fruktose nur teilweise oder schlecht verstoffwechselt, dann erzeugt das sehr oft Blähungen und Durchfall. Aber auch andere Beschwerden können auftreten, vor allem bei Zuckerunverträglichkeit. Die Darmflora wird massiv negativ verändert. Krankmachende Bakterien und Pilze können sich in so einem “sauren” Milieu wohlfühlen.

Das bedeutet, das Problem wird durch Symptome sichtbar. Warum aber diese Unverträglichkeiten bestehen, ist oft eine Folge von falscher Ernährung wie Fertigprodukte und Fastfood, falsche Essgewohnheiten, synthetische Lebensmittelzusätze, zuviel Zucker, zu viel Getreide und Antinährstoffe, Alkohol. Aber auch Stress, die Einnahme von Medikamenten und vieles mehr, kann Lebensmittelunverträglichkeiten begünstigen. Alles, was unser Verdauungssystem schwächt, kann über kurz oder lang zu Unverträglichkeiten oder auch Intoleranzen führen.

TCM und Lebensmittelunverträglichkeiten

In der TCM, wissen wir das schon lange. Der Funktionskreis Milz/Magen – entspricht dem westlichen Verdauungssystem – wird geschwächt. Wir bezeichnen diesen Funktionskreis auch als „Mitte“. Durch zu viel Bildschirmarbeit, Sorgen/Grübeln, zu viel Denken, unregelmäßiges und zu spätes Essen, zu kalte Nahrung (kalte Getränke, zu viel Rohkost, zu viel Joghurt und Milchprodukte), unverdauliche, QI-arme Nahrung (Fertigprodukte, Mikrowelle, Gefrorenes, etc.) wird die „Mitte“ geschwächt. Aber auch Medikamente, synthetische Zusätze können den Funktionskreis stören. Erkennst du dich wieder?

Es geht also nicht nur darum herauszufinden, ob und welche Unverträglichkeiten bestehen. Sondern es geht immer auch darum, herauszufinden, warum diese Unverträglichkeiten/Intoleranzen entstanden sind. Und dann Maßnahmen zu ergreifen, die das Gleichgewicht im Körper wieder herstellen.

TCM Diagnostik mit Energiestatusmessung

Bei meiner täglichen Arbeit, biete ich die Energiestatusmessung an. Hier wird über die Meridiane der energetische Zustand im Körper gemessen und interpretiert. Eines der häufigsten energetischen Schwächezustände dabei ist der sogenannte “Milz-QI-Mangel”. Also übersetzt zu wenig Energie in den Verdauungsorganen, in der „Mitte“. Jede Ernährungsumstellung, jede Maßnahme hat daher immer den Fokus darauf, die „Mitte“ zu stärken. Einerseits durch das Weglassen von Nahrungsmitteln, welche unverträglich sind. Aber auch jene Lebensmittel, welche als Auslöser für Entzündungen gelten und generell zu meiden sind, wie Fertigprodukte, Zucker, eventuell Milchprodukte, manchmal Gluten. Andererseits durch die aktive Förderung der Verdauungskraft, durch selbst gekochtes warmes Essen, gut Kauen und langsames bewusstes Essen, Kräuter und Gewürze, spezielle Darmbakterien, Heilerden wie Zeolith, Bentonit, Aloe Vera Drinking Gels, Basen und vieles mehr. Und natürlich Maßnahmen, welche den Stress im Kopf reduzieren wie Bewegung, Entspannung und bewusste Bildschirmpausen.

Mehr Informationen zur Energiestatusmessung

Buchtipp:

Ein bekannter Wiener Arzt, Dr. med. Georg Weidinger, hat dazu mehrere Bücher geschrieben. Die Heilung der Mitte beschreibt einfach und interessant, warum es wichtig ist, die „Mitte“ zu stärken und liefert sowohl nach westlicher Medizin, als auch nach TCM, die passenden Erklärungen dazu. Ich kann dieses Buch wirklich jedem, auch Laien, aber insbesondere auch jedem Arzt oder Menschen in Heilberufen, empfehlen.