„Übersäuerung“ als Mythos?
Was bedeutet Übersäuerung im Alltag
Den Säure-Basen-Haushalt in Balance bringen
Ein optimales Milieu im Säure-Basen-Haushalt ist Grundvoraussetzung für deine Gesundheit. Denn Dysbalancen können den gesamten Stoffwechsel und Organismus beeinflussen. Egal ob zu basisch oder zu sauer. Es geht immer ums richtige Milieu, damit die Versorgung deiner Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen optimal erfolgt. So bleibt dein Stoffwechsel fit und du gesund.
Was meint man mit „Übersäuerung“
Die Lehre von der Grundregulation
Wenn wir volkstümlich von „Übersäuerung“ sprechen, dann meint man eigentlich ein überlastetes Regulationssystem. Eine Übersäuerung im schulmedizinischen Sinn, wäre eine akute Azidose und eine lebensgefährliche Situation. Wenn wir also im Alltag und in der Ernährungspraxis von Übersäuerung sprechen, meinen wir, dass unser Körper in der sogenannten Grundsubstanz – Zellzwischenflüssigkeit – Abfallstoffe lagert und diese nicht optimal abtransportieren kann.
🧠 Die Grundidee
👉 Dein Körper funktioniert nicht nur über Organe (Herz, Leber etc.)
👉 Sondern auch über ein feines Netzwerk im Hintergrund.
➡️ Dieses Netzwerk nennen wir „System der Grundregulation“
🧬 Woraus besteht dieses System?
🔗 1. Die Grundsubstanz (Zwischenraum)
- Ist der Raum zwischen den Zellen – eine gelartige Substanz.
- Transport- und Austauschort
👉 Hier läuft der „Alltag“ der Zellen ab
🩸 2. Kapillaren (kleinste Blutgefäße)
- bringen Sauerstoff und Nährstoffe
- holen Abfallstoffe aus dem Stoffwechselprozess
🧠 3. Nerven (feine Steuerung)
- geben Signale weiter und beeinflussen Durchblutung und Zellaktivität
🛡️ 4. Immunzellen
- sitzen im Gewebe und reagieren auf Entzündungen und Eindringlinge

👉 Gesundheit hängt vom „Milieu“ ab, in dem die Zellen leben
Wir sprechen also dann von Übersäuerung, wenn das Mileu rund um die Zelle – also in der Zellzwischenflüssigkeit – durch Einlagerung von Abfallstoffen, die nicht ausreichend abtransportiert werden, gestört wird. Das kann mehrere Ursachen haben. Unter anderem
- eine Unterfunktion oder Überforderung der Entgiftungsorgane wie Leber, Niere oder auch Lunge
- Zuwenig Basen wie Gallensäure oder Basen der Bauchspeicheldrüse
- eine säure-lastige Ernährung
- Dauerstress – egal ob Arbeitsstress oder emotionaler Stress
- Belastung mit Medikamente
- synthetische Lebensmittelzusätze und Umweltgifte
- Mineralstoffmangel
🧩 Ganz kurz gesagt
👉 Das System der Grundregulation ist:
Das Zusammenspiel von Gewebe, Flüssigkeit, Nerven und Gefäßen, das die Zellen versorgt und steuert
🧠 Die Rolle der Ernährung
Wie beeinflusst die Ernährung unseren Säure-Basen-Haushalt?
Deine Ernährung beeinflusst nicht direkt den Blut-pH, aber, es wirkt sich aus auf:
- den Mineralstoffhaushalt
- deinen Stoffwechsel
- und Entzündungsprozesse
⚖️ Typische westliche Ernährung
Die typische westliche Ernährung ist eine der ungesündesten Ernährungsformen. Das zeigt sich in Form von Übergewicht und chronischen Erkrankungen, die mit Ernährung zusammenhängen. Denn die Ernährung in den Industriestaaten besteht hauptsächlich aus
- viel Zucker
- viel Fleisch
- wenig Gemüse
- und viele verarbeitete Produkte
👉 Das führt zu höherer Belastung mit Säuren für das System.
Erhöhter Bedarf an Vitaminen und Mineralien
Nicht nur dass die typische westliche Ernährung oft aus Fertigprodukten und Fastfood besteht. Unser Lebensstil ist von Dauerstress geprägt. Und das führt zu einem erhöhtem Bedarf an Antioxidantien wie Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Aber auch dein Bedarf an gewissen Vitamine wie B-Vitamine oder Vitamin C und Spurenelementen und Mineralstoffen kann erhöht sein.
Der Weg der Nahrung
Komplexes Säure-Basen-Geschehen
Auf dem Weg deiner Nahrung vom Mund bis zur Zelle ist ein weiter Weg. Beginnend im Mund, wo das Milieu der Mundschleimhaut zwischen 6,5 (also leicht sauer) bis 7,5 (leicht basisch) sein sollte. Bereits hier entscheidet sich, wie gut Enzyme beginnen können, Kohlenhydrate aufzuspalten. Und natürlich auch, ob du langsam oder schnell isst.
Im Magen wird´s sauer!
Im Magen wird dein Speisebrei stark in den sauren Bereich gedreht. Denn es müssen alle Bakterien, Viren oder sonstige ungewollte Bestandteile, aus dem Essensbrei neutralisiert werden. Aber bereits im Zwölffingerdarm – dem ersten Abschnitt des Dünndarms – werden Basen wie Gallensäure und Basen der Bauchspeicheldrüse zugefügt, um den Speisebrei in ein leicht basisches Milieu zu drehen. Hier geht es dann mit den Nährstoffen ins Blut, welches einen PH-Wert von 7,3 – 7,6 ständig aufrecht erhält.
Später im Dickdarm herrscht dann ein leicht saures Milieu. Nur so können die guten Darmbakterien sinnvoll ihre Arbeit verrichten und sich gut entwickeln.
Du siehst, auf diesem Weg kann vieles passieren.
Die Folgen eines Ungleichgewichts im Säure-Basen-Haushalt
Was passiert, wenn ich „übersäuert“ bin?
Übersäuert meint hier, dass in deinem komplexen System, beginnend im Mund bis zum Enddarm, nicht überall das optimale Milieu herrscht, um einen reibungslosen Stoffwechsel zu gewährleisten. Das kann sich auf das ganze Körpersystem und deine Lebensqualität auswirken.
Auswirkungen von einem Ungleichgewicht
- die Aufnahme von Nährstoffen und Sauerstoff im Blut wird gehemmt
- Stoffwechsel-Endprodukte können nicht optimal entsorgt werden
- das empfindliche Darmmilieu wird gestört
- es kommt zu Entzündungen
👉 All das führt im Endeffekt zu weitreichenden Beschwerden.
Die körpereigene Regulation
Wie dein Körper das Gleichgewicht hält!
Um dein Blut immer im richtigen PH-Wert zu halten, nutzt dein Körper zwei wichtige Organ-Systeme.
Die LUNGE atmet CO2 aus
Die LUNGE, um überschüssige Säuren auszuatmen. Bedenke aber, dass flache Stress-Atmung hier dieses Prozess stören kann.
Die NIEREN binden und scheiden aus
Und das Neutralisieren der Säuren über den NIEREN-Funktionskreis. Das Binden der Säuren mit Basen und Mineralstoffen und Ausscheiden über die NIEREN. Auch hier zeigt sich, dass die Zufuhr von genügend Mineralstoffen und Basen über die Nahrung essentiell ist. Ansonsten wird auf deine Mineralstoffdepots zugegriffen.
Tipps gegen Übersäuerung
Was du tun kannst, um deinen Säure-Basen-Haushalt zu unterstützen
Du siehst, dein Körper kann sich selbst helfen. Was kannst aber du aktiv tun, um dieses Regulationsfähigkeit optimal zu unterstützen und vor allem aber auch, langfristige Folgen bei nicht optimaler Umsetzung zu vermeiden?
Der Bittere Geschmack
Bitter gegen Sauer
Bitterkräuter können einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden und ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt liefern. Denn Bitterkräuter wirken basisch. Nicht nur. Der Geschmack BITTER fördern die Verdauungssäfte und hilft so, dein Essen optimal verdauen zu können.
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