Verdauungsstörungen und Unverträglichkeiten aus der Sicht der TCM

Verstehe, wie dein Körpersystem funktioniert!

Das Zusammenspiel in deinem Körper

Wie eine Gartenanlage braucht unser Körper ein ausgewogenes Zusammenspiel:

  • der Boden (MILZ/Magen) versorgt uns mit Nährstoffen (Element ERDE). Hier im „Topf – auch die MITTE genannt“, passiert die Umwandlung von Materie (Essen und Trinken) in QI
  • Zum Funktionskreis der „MITTE“ gehört auch die LEBER, die Stoffe weiterverarbeitet, aussortiert und für den Weitertransport zuständig ist.
  • das Feuer (NIEREN-Funktionskreis), heizt den Topf und ist somit zuständig für eine starke Verdauungskraft. Hier liegen auch die Energiereserven.

Aus Sicht der TCM entstehen Unverträglichkeiten, wenn das Gleichgewicht in diesen Systemen gestört ist.  Dazu erfahre gleich mehr.

„Wenn die Erde müde ist: Schwäche im Milz‑Magensystem“

Der MILZ-QI-Mangel – ein häufiger Befund

Wenn die „Mitte“ schwach ist

Was passiert, wenn der Boden erschöpft ist und seine Kraft verliert? Genau – Pflanzen können nicht mehr gut wachsen. Ist deine „Mitte“ – das MILZ/Magen-System – schwach, können Nahrungsmittel nur mehr schlecht verarbeitet werden.

Erklärung: In der TCM ist Milz/Magen wichtig für „Transport und Umwandlung“ – sprich: Verdauung und Verteilung der Nährstoffe. Eine Schwäche („Milz‑Qi‑Mangel“) führt zu mangelnder Umwandlung von Feuchtigkeit – es entsteht Schleim. Dieser Schleim blockiert die Aufnahme der Nahrungsmittel und Unverträglichkeiten entstehen. Eingelagerte pathologische Feuchtigkeit zeigt sich auf der Zunge durch Beläge (weiß = Feuchtigkeit, gelb = Feuchte Hitze) in der Mitte der Zunge. Oft auch durch einen Spalt in der Mitte der Zunge.

Praktischer Tipp: Ein Prinzip in der Ernährung nach den 5 Elementen ist, die „Mitte“ zu stärken. Setze auf leicht verdauliche Kost: langsam gekochte Suppen, Congee (Reisbrei), warm servierte, aromatische Kräuter. Eine Ingwer‑Note oder milde Gewürze fördern die Verdauungskraft und stärken das Milz‑Qi
Mehr zur Feuchte-Hitze – Vitalmesszentrum
.

Beleg: Studien zur Wirkung warmer Suppen auf Verdauungskraft sind in TCM‑Kreisen häufig zitiert; eine typische Empfehlung lautet: „warme, suppige Speisen unterstützen Milz‑Qi und fördern die Transformation“

Das Kochtopf-Modell - der Dreifach-Erwärmer in der TCM

„Wenn das Verdauungsfeuer nur schwach lodert“

Eine Schwäche im NIEREN-Funktionskreis

Wenn der Kochtopf nicht zum Kochen kommt!

Um den Kochtopf (das MILZ-Magen-System) zum Kochen zu bringen, braucht es Energie (QI). Unter dem Kochtopf lodert das NIEREN-Feuer. Also sozusagen die Feuerstelle in deinem Körper. Den NIEREN werden in der chinesischen Medizin auch die Energiereserven zugeschrieben. Was passiert also, wenn du dich jahrelang verausgabst, einen kräfteraubenden Lebensstil pflegst, und deine Energiereserven schwach sind? Das Feuer lodert zu wenig. Es kommt zu Verdauungsstörungen und Unverträglichkeiten auf Rohkost, Vollkorn oder auch kalte, schwer verdauliche Speisen.

Erklärung: In der TCM sind die NIEREN für ein starkes Verdauungsfeuer zuständig. Ist dein NIEREN-QI geschwächt, fehlt die Energie, um schwer verdauliche und kalte Speisen, aufzubereiten. Das ist so, als ob du einen Kochtopf voll Essen mit 80 Grad zum Kochen bringen möchtest. Egal wie lange du es versuchst, es kocht nie. Es braucht sehr lange Zeit, um dein Essen weich zu machen. Dein Stoffwechsel wird langsam. 

Praktischer Tipp: Besser als Rohkost eignen sich hier Kompotte, Muse und gekochtes Obst oder Gemüse. Eine Aufbereitung in einem Smoothie-Maker mit hoher Drehzahl, kann funktionieren, wenn dieser Smoothie langsam Schluck für Schluck verspeichelt und aufgenommen wird. Größere Mengen oder eben schwer Verdauliches, Rohes und Kaltes führen oft zu Durchfall oder Blähungen.

Warme Suppen und Eintöpfe stärken die MITTE - Milz und Magen

Kreuzschmerzen oder kalte Füße können ein Zeichen für einen NIEREN-QI oder -YANG-Mangel sein. Sehr oft kommt es hier zu Unverträglichkeiten auf Rohes und Vollkornprodukte.

Kreuzschmerzen oder auch kalte Füße sind ein Zeichen von NIEREN-QI- oder YANG-Mangel

Unverträglichkeit auf Rohkost oder Vollkorn

Wenn das Verdauungsfeuer und das Milz-QI schwach sind.

Erfahrungen aus meiner Ernährungs-Praxis zeigen, dass es nicht immer bestimmte Lebensmittel sind, worauf dein Körper mit Beschwerden wie Blähungen, Blähbauch oder Durchfall, reagiert. Eine gekochte Karotte in der Suppe ist kein Problem. Jedoch roh, sehr wohl. Rohes Obst, kalte Gemüsesorten die weitgehend roh konsumiert werden wie Gurken, Tomaten, etc. stellen für deinen Körper eine große Herausforderung dar.

Rohes muss erst „gekocht“ werden

Denn Rohes muss erst von deinem Verdauungsfeuer „gekocht“ werden, um gut verarbeitet werden zu können. Und wenn das Feuer schwach ist, dann fehlt einfach die Energie – das QI – dafür. Du spürst es, in dem du besonders nach rohem Genuss und bei Obst, welches ja meistens roh gegessen wird, Durchfall bekommst, oder Magen- oder Bauchschmerzen oder auch Blähungen.

Vorteile der Biofeedback-Methode

Die Biofeedback-Methode gehört zu den kinesiologischen Techniken, welche es dir ermöglicht, ein besseres Verständnis für deine eigenen Körperprozesse zu entwickeln. Du lernst, wie Stress, Ernährung und andere Faktoren dein Wohlbefinden und deine Energie beeinflussen. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Methode nicht-invasiv ist und keine Nebenwirkungen hat, was sie für viele Menschen attraktiv macht, die nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten suchen.

Herausfinden von Disharmonien

Zusätzlich bietet die Meridianmessung über die Energiestatusmessung eine schnelle und präzise Möglichkeit, Probleme und Disharmonien herauszufinden, die möglicherweise nicht durch traditionelle medizinische Tests erfasst werden. Durch die Integration dieser Methode in die Beratung und Begleitung können wir gezielte Interventionen planen, um dich bei der Wiederherstellung deiner Gesundheit zu unterstützen.

 

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  • Gemüse, Pilze, Obst und Säfte
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  • Fruktose und Laktose, Zuckeralternativen wie Stevia, Birkenzucker
  • Kräuter und Gewürze
  • Fertiglebensmittel und Lebensmittelzusätze
  • Alkohol

„Wenn das Feuer überkocht: Leber‑Feuer und Unverträglichkeiten“

Eine hitzige Leber – und plötzlich reagiert der Körper überempfindlich auf Reize.

Erklärung: Die Leber reguliert in der TCM den Blut- und QI-Fluss. Wo Reibung ist, da entsteht auch Hitze. Ein Übermaß an Leber‑Feuer (Hitze, Stress, emotionale Anspannung) kann eine Qi‑Stauung auslösen und dadurch die Verdauung schwächen – was wiederum zu Unverträglichkeiten führt. So wird etwa mehr Feuchtigkeit gebildet.  Aber auch Hitzewallungen, Hautausschläge, brennende Augen oder andere Hitzesymptome können auf eine „hitzige LEBER“ hinweisen. Diese Symptome sind typisch für Allergien und Histaminintoleranz oder auch Histaminerkrankungen.

Mehr lesen zur Histaminintoleranz

Praktischer Tipp: Setze auf leberberuhigende Lebensmittel (z. B. Chrysanthemen‑Tee, Mungbohnen) und entspannende Routinen wie Qigong oder Akupunktur, um das Leber‑Qi zu regulieren. Besonders auch Bitterstoffe können das QI nach unten bewegen!

Beleg: Zwar gibt es keine spezifische wissenschaftliche Studie zu „Leber‑Feuer und Unverträglichkeiten“, aber TCM‑Lehrmeinung unterstützt den Zusammenhang zwischen gestautem Leber‑Qi und Verdauungsbeschwerden – gängig in der TCM‑Literatur.

 

Vorteile der Biofeedback-Methode

Die Biofeedback-Methode gehört zu den kinesiologischen Techniken, welche es dir ermöglicht, ein besseres Verständnis für deine eigenen Körperprozesse zu entwickeln. Du lernst, wie Stress, Ernährung und andere Faktoren dein Wohlbefinden und deine Energie beeinflussen. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Methode nicht-invasiv ist und keine Nebenwirkungen hat, was sie für viele Menschen attraktiv macht, die nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten suchen.

Herausfinden von Disharmonien

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Ersttermin – Genaue Besprechung der Symptome und Beschwerden – Anamnese – Energiestatusmessung über die Meridiane – Zungen- und Anlitzbetrachtung – Zuordnung der Syndrome nach der traditionellen chinesischen Medizin – erarbeiten von ganzheitlichen Maßnahmen

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Energiestatusmessung um Blockaden Disharmonien bei Müdigkeit und langsamen Stoffwechsel aufdecken..

Fazit und Lösungsansätze aus der TCM

Ernährung und Stressreduktion gegen Unverträglichkeiten

Du siehst, der Blick der TCM auf Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel ist ein anderer. Hier geht es nicht darum, ob du auf bestimmte Nahrungsbestandteile oder Lebensmittel, negativ mit Beschwerden , reagierst. Sondern darum, warum dein Verdauungssystem die Fähigkeit, aufzuspalten und umzuwandeln, nicht optimal erfüllen kann. Dabei geht es einerseits um deine Essgewohnheiten. Aber auch darum, wie dein Lebensstil generell geprägt ist. 

Ganzheitliche Austestung und Ernährungsberatung nach TCM

Bei der ganzheitlichen Beratung im Vitalmesszentrum in Wien erfährst du vieles, was genau für dich wichtig sein kann. Denn durch die ganzheitliche Betrachtung deines Zustandes und während des persönlichen Beratungsgespräch schon während der Austestung, finden wir Wege, die dir helfen, dich wieder wohler in deiner Haut zu fühlen und etwaige Beschwerden zu reduzieren. 

Tipps gegen Verdauungsbeschwerden aus der TCM

Oftmals helfen bereits folgende Tipps gegen deine Verdauungsstörungen:

  • Mehr Gekochtes und leicht Verdauliches essen
  • Weglassen der größten Unverträglichkeiten
  • Rohkost meiden
  • kalte Getränke meiden – lieber lauwarmes Wasser oder Tee trinken
  • langsam Essen und gut Kauen
  • bewusst auf Fastfood und Fertigprodukte verzichten

Es geht hier aber auch darum, das MILZ-QI wieder zu stärken. Lese dazu folgende Artikel:

 

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