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Getreide-Grundrezepte nach TCM (traditioneller chinesischer Medizin)

Das Getreide-Frühstück gilt in der TCM als die Basis für einen guten Tag. Im Gegensatz zur westlichen Gewohnheit, Brot zu essen, werden und wurden Getreide traditionell immer gekocht und als Brei oder Beilage gereicht. Brot gilt in der TCM als stark befeuchtend, was bei Milz QI-Mangel zu Schleimbildung und Hitze führen kann.

Generell gelten Getreide als “Süß” und werden daher dem Element “Erde” und damit dem Funktionskreis Milz/Magen zugeordnet. Damit stärkst du deine “Mitte” und unterstützt damit die Verdauung. Der Funktionskreis MI/MA ist aber auch für Aufnahme von Nährstoffen und für die Energieproduktion zuständig.

Die Rezepte sind Basisrezepte, welche du mit Obst, Gemüse, Fleisch, etc. kombinieren kannst. So wird das Gericht entscheidend in seiner Wirkung verändert. Verwende nur hochwertiges Bio-Getreide. Wenn möglich aus der Region, als ganzes Korn, geschrotet, als Flocken oder volles Korn gemahlen. Umso feiner, desto kürzer die Kochzeiten.

Folgende Getreidesorten kannst du verwenden:

  • Weizen  hier empfehle ich dir, auf alte Getreidesorten zurück zu greifen:  Urweizen, Emmer, Kamut
  • Dinkel
  • Gerste
  • Hafer – ist so gut wie glutenfrei
  • Roggen

Psydogetreide (glutenfrei)

  • Buchweizen
  • Hirse – Goldhirse oder auch Braunhirse
  • Quinoa
  • Amarant

Ich empfehle dir,  größere Mengen zuzubereiten. Du kannst den Brei ohne Probleme ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Bei Bedarf nimmst du die gewünschte Menge heraus und wärmst diese auf.

Achtung: Auszugsmehle wirken heiß und Schleimbildend und empfehle ich dir daher nicht. Du solltest Weißmehl und Weißmehlprodukte nur in kleinsten Mengen, wenn überhaupt in deine Ernährung einbauen. Vor allem wenn du zur  Schleimbildung neigst oder übergewichtig bist.

Getreide in der TCM

Getreide-Grundrezepte nach TCM

Vorbereitungszeit: 8 Stunden
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Arbeitszeit: 8 Stunden 20 Minuten
Gericht: Frühstück, Kraftsuppe
Keyword: TCM_Diätethik, vegan
Geschmack: süß (E)
Portionen: 1 Portionen

Zutaten

  • 30 g g Getreidekörner (E) je nach Getreideart wirkt der Brei thermisch anders und es gelten andere Gar- und Nachquellzeiten. Siehe Tabelle.
  • 2 - 3 EL Getreideschrot oder -flocken (E)
  • 100-150 ml Wasser (W)

Anleitungen

  • Je nach Getreideart sind unterschiedliche Koch- und Nachquell-Zeiten zu beachten. Das Zerkleinern zum Beispiel Schroten oder mahlen, verringert die Kochzeiten noch einmal drastisch.
  • Bei ganzen Getreidekörnern empfiehlt es sich, diese über einen Zeitraum von 8 - 12 Stunden vorher einzuweichen. Am besten machst du das über Nacht. Die Körner gibst du dann mit der Flüssigkeit in einen Topf mit Deckel und kochst diese auf kleiner Stufe, sodass kaum Dampf entweicht. Du kannst den Getreidebrei mit Salz oder Zitronensaft würzen.
  • Getreideschrot: Bedecke den Getreideschrot gut mit Wasser und bringe ihn zum Kochen. In dem du ständig rührst, lässt du den Getreidebrei ca. 10 - 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln. Achte darauf, dass genug Flüssigkeit vorhanden ist. Lass den Brei ca. 5 Minuten nachquellen. Du kannst, wenn du willst, mit Salz und etwas Zitronensaft würzen.
  • Getreideflocken: 2 - 3 EL Flocken mit kochendem Wasser bedeckt 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Auf genügend Flüssigkeit achten. Danach kräftig umrühren und mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

Notizen

 
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